im Land


30. August 2011   Aktuell

Landesregierung hat Elternwunsch tausendfach ignoriert – Integrierte Gesamtschulen müssen mehr als 3200 Schüler abweisen

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat der Landesregierung vorgeworfen, den Elternwillen bei der Wahl der Schulform zu ignorieren. „Der Elternwille wird in Niedersachsen tausendfach ignoriert: Die Popularität der Integrierten Gesamtschulen ist ungebrochen, doch es gibt nicht genügend Plätze“, sagte Christa Reichwaldt, die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion. Wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion hervorging, wollten mehr als 12.000 Schüler zum aktuellen Schuljahr von einer Grundschule auf eine der 61 Integrierten Gesamtschulen wechseln, doch in mehr als 3200 Fällen konnte der Wunsch wegen Überfüllung der Schule nicht erfüllt werden.

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17. August 2011   Aktuell

Neue Oberschule löst Probleme an Niedersachsens Schulen nicht

Hannover. Anlässlich des morgigen Schuljahresbeginns hat DIE LINKE im Landtag die Schulpolitik der Landesregierung kritisiert. Auch im neuen Schuljahr bleibe fast alles beim Alten, nennenswerte Verbesserungen gebe es nicht. „Auch die neue Oberschule löst keines der Probleme an den Schulen in Niedersachsen“ sagte Christa Reichwaldt, die bildungspolitische Sprecher der LINKEN Landtagsfraktion. Die Oberschule verbleibt im gegliederten Schulsystem und in der damit verbundenen sozialen Ungerechtigkeit. Die Schüler würden im Alter von zehn Jahren „sortiert“ und so unterschiedlichen Bildungschancen zugeteilt. „Dabei ist es den Eltern eigentlich wichtig, dass die Bildungswege ihrer Kinder so lange wie möglich offen gehalten werden. Diese Durchlässigkeit bietet die Oberschule nicht, weil man an ihr kein Abitur machen kann“, so Reichwaldt. Diese Sortierung korrespondiere stark mit den Einkommen der Eltern: Nur vier Prozent der Gymnasiasten stammen aus Hartz-IV-Familien, an Realschulen sind es 14 Prozent, an Hauptschulen 29 Prozent und an Förderschulen sogar 44 Prozent. „Mit der Oberschule, die de facto eine Unterschule ist, zementiert der Kultusminister auch die soziale Schere an unseren Schulen“, sagte Reichwaldt. Im Vergleich zu den Vorjahren sei die Schere noch etwas weiter aufgegangen, wie eine Anfrage der Linksfraktion an die Landesregierung gezeigt habe.

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21. Juli 2011   Aktuell

Zu den Anmeldezahlen für die neue Oberschule: Kein Interesse an Schule zweiter Klasse

Laut Medienberichten bleiben die Anmeldezahlen für den gymnasialen Zweig der neuen Oberschulen hinter den Erwartungen der Landesregierung zurück. Dazu erklärte Christa Reichwaldt, die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Landtag:

„Die Anmeldezahlen bestätigen unsere Position: Die neue Oberschule ist für viele Eltern und Schüler eine Schule zweiter Klasse. Sie hat den Charakter einer Restschule. Die Landesregierung scheitert mit ihrer Schulpolitik. Während das Interesse an der neuen Oberschule gering ist, ist die Nachfrage nach Plätzen an Integrierten Gesamtschulen ungebrochen hoch. Landesweit werden auch in diesem Jahr mehrere tausend Kinder aus Kapazitätsgründen auf den Besuch einer IGS verzichten müssen. Deshalb muss die Landesregierung die Hürden zur Gründung von Gesamtschulen senken. Die Gesamtschule ist die Schule der Zukunft, die Oberschule hat keine Zukunft.“

16. August 2011   Aktuell

Landesregierung muss Kürzung der Dorferneuerungs-Mittel ausgleichen – 14 Millionen Euro fallen weg

Hannover. DIE LINKE im Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, die Kürzung des Fördergeldes für den ländlichen Raum mit Landesmitteln aufzufangen. Das Geld für die Dorferneuerung wurde vom Bund im Vergleich zum Jahr 2010 um fast 14 Mio. Euro gekürzt. Marianne König, die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion, und Dr. Manfred Sohn, der haushaltpolitische Sprecher, erklärten dazu: „Die Landesregierung muss dafür sorgen, dass Niedersachsens Orte weiter über das Dorferneuerungsprogramm gefördert werden. Die Sanierung von Häusern, kommunalen Straßen und Brücken, bleibt sonst auf der Strecke.“ Die LINKEN-Abgeordneten wiesen darauf hin, dass alle Teilnehmer am Dorferneuerungsprogramm mit Einschränkungen rechnen müssten. „Die Anträge privater Antragsteller sollen überhaupt nicht mehr bedient werden. Bund und Land lassen den ländlichen Raum sprichwörtlich im Regen stehen“, so König.

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06. Juli 2011   Aktuell

DIE LINKE fordert kostenfreies Schülerferienticket für Niedersachsen

Hannover. Angesichts der morgen beginnenden Schulferien in Niedersachsen hat DIE LINKE im Landtag ihre Forderung nach einem landesweiten kostenfreien Schülerferienticket bekräftigt. „Das Schülerferienticket der niedersächsischen Verkehrsverbünde ist im Grunde eine gute Sache. Dennoch müssen 28 Euro dazu gezahlt werden – das ist für immer mehr Familien eine schwere Herausforderung“, sagte Patrick Humke, der sozialpolitische Sprecher der Fraktion. Für arme Eltern und deren Kinder ist der Ferienbeginn ein Zeitpunkt getrübter Freude. „Es geht hier nicht um die Frage, ob man nach Italien, Spanien oder an die Nordsee fährt. Es geht darum, ob es für die Kinder überhaupt möglich ist, an Freizeit- und Kulturangeboten teilzunehmen“, betonte Humke.

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