Aktuell


30. Oktober 2015

Vom hohen Preis, den Mensch und Tier für die Maximierung der Profite zahlen

Massentierhaltung und massenhafter Einsatz von Antibiotika, gentechnisch manipulierte Nahrung, die Überfischung und Verschmutzung der Meere, Spritzmittel, die in Nahrung und Trinkwasser gelangen: Die normale Produktion unseres Essens ist alles andere als lecker. Pferdefleisch in der Lasagne ist da nur die Spitze des Eisbergs...

Dass der Kapitalismus, also unsere rein vom Markt bestimmte Wirtschaftsordnung, nicht gerade zum Vorteil für den größten Teil der Menschheit ist, lässt sich an der immer weiter auseinanderklaffenden Schere zwischen den Armen und Reichen dieser Welt gut ablesen. Krieg, Hunger und die damit verbundenen Fluchtbewegungen vieler Millionen Menschen führen uns das derzeit deutlich vor Augen.

Doch auch hier, im vergleichsweise reichen und friedlichen Europa bedroht die auf Profitmaximierung ausgerichtete Produktionsweise vielfach direkt Leib und Leben. Die Liste von Produktionsverfahren und Techniken zur Ausbeutung natürlicher Ressourcen, die negative Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt haben, ist nahezu unendlich. Die weltweiten Auswirkungen sind mittlerweile unübersehbar (z.B. Klimawandel). Doch die Erkenntnis, dass etwas gesundheits- und/oder umweltgefährdend ist, war für die regierenden Parteien eigentlich noch nie ausreichender Anlass, um die erkannte Gefährdung zu beseitigen, vielmehr handeln sie stets erst nach massivem, öffentlichen Protest und politischem Druck – wenn überhaupt. Hinter Techniken, von denen massive Gefahren (bspw. vom „Fracking“ und der Atomkraft) ausgehen, stehen die wirtschaftlichen Interessen großer Unternehmen, und diese allein vertreten die bürgerlichen Parteien. Und da stehen wir nun, vor Meeren, deren lebende Bewohner sich in den letzten 40 Jahren um die Hälfte reduziert haben, den Resten der Regenwälder der Erde und einem sich ändernden Klima, das jetzt schon weite Landstriche unbewohnbar macht.
Man muss daher kein romantischer Naturliebhaber sein, um das Thema Umweltschutz wichtig zu finden, es reicht schon aus, wenn einem die eigene Gesundheit nicht vollkommen gleichgültig ist.

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27. Juli 2014

SOZIALCAFÉ: Vortrag über Burnout-Präventation

Claudia Rothberger und Nadja FrickClaudia Rothberger und Nadja FrickWie an jedem letzten Mittwoch des Monats findet auch am kommenden Mittwoch, 30. Juli ab 16:00 Uhr wieder das Sozialcafé im Roten Pavillon in der Fischerstraße 19b in Wolfenbüttel statt. Ein brisantes Thema, das jeden und jede betrifft erwartet dieses Mal wieder die Gäste: Prävention von Burnout- was können wir alle tun, um psychisch stabil und gesund zu bleiben oder zu werden? Dazu haben Claudia Rothberger und Nadja Frick eine kompetente Mediatorin, Psychologische Fachpflegekraft und examinierte Krankenschwester eingeladen. Im Anschluss an den Vortrag kann selbstverständlich auch auf Fragen und individuelle Herausforderungen in verschiedenen Lebenssituationen eingegangen werden. Wie immer stehen für die Besucher Kaffee und Kuchen bereit und man freut sich auch dieses Mal auf bekannte und neue Gesichter.

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