25. Februar 2016   Aktuell

Manfred Kramer besuchte das Sozialcafé

Am 24.02 16 war Manfred Kramer zu Besuch im Sozialcafé der Wolfenbütteler Linken, um von seinen letzten Reisen zu berichten. Seit seinem 60. Lebensjahr ist Manfred Kramer für die Peter-Maffay-Stiftung unterwegs, um für Kinder in Not zu sammeln. Anschaulich und mit Bildmaterial belegt, berichtete er über Orte und Menschen, die ihm auf seinen Touren begegneten.

"Daumen raus für starke Kinder“: Manfred Kramer (5.v.l.), Claudia Rothberger und Nadja Frick"Daumen raus für starke Kinder“: Manfred Kramer (5.v.l.), Claudia Rothberger und Nadja Frick

Ob durch Deutschland als Tramper oder mit dem Rad nach Rumänien oder demselbigen auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela , Kramer hatte immer das Ziel vor Augen mit geringem Aufwand unterwegs zu sein, um für sein Projekt zu sammeln. Meist übernachtete er bei Menschen, die er unterwegs traf und denen er von seinem Anliegen berichtete. Viele Begegnungen ließen Freundschaften wachsen, die bis heute halten. Ob mit Begleitung oder allein Manfred Kramer startete meist von seiner Heimat Schöppenstedt aus und erreichte das gewünschte Ziel in der Zeit, die er sich vorgenommen hatte. So auch im letzten Sommer: Kramer schaffte 16 Bundesländer in 23 Tagen per Anhalter. Daher stammt auch der Spruch: Daumen raus für starke Kinder. Mit auf Reisen war immer der kleine Drache Tabaluga.

Die Peter-Maffay-Stiftung unterhält ein Haus auf Mallorca, eins in Rumänien und ein Segelschiff auf dem Mittelmeer. Da erholen sich Kinder, die sich nicht auf der Sonnenseite des Lebens befinden und schöpfen neue Kraft.

Das nächste Reiseziel von Kramer wird Auschwitz sein, wo er auf Spurensuche von überlebenden Kindern aus dem Lager der NS Zeit unterwegs sein wird. Von dieser, sicherlich schwierigen Reise, wird Manfred Kramer hoffentlich ein anderes Mal im Sozialcafé berichten.

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