09. Juni 2015   Aktuell

DIE LINKE unterstützt die Forderungen der streikenden Beschäftigten bei der Deutschen Post

Florian Röpke: "Die streik- enden Beschäftigten haben unsere volle Solidarität.“Florian Röpke: "Die streik- enden Beschäftigten haben unsere volle Solidarität.“Anlässlich des Streiks bei der Deutschen Post erklärt DIE LINKE Wolfenbüttel ihre Unterstützung für die Forderungen der Streikenden.

Kreisvorsitzender Florian Röpke fordert die Deutsche Post auf, endlich ein Verhandlungsangebot auf den Tisch zu legen, das die Arbeit der Beschäftigten wertschätzt:

„Es ist ein Skandal, wie die Deutsche Post sich in diesem Konflikt verhält. Sie gliedert befristet Beschäftigte in neu gegründete Billigtöchter aus, setzt Beamte als Streikbrecher ein und weigert sich, über die mehr als berechtigten Forderungen der Beschäftigten ernsthaft zu diskutieren. Die streikenden Beschäftigten haben daher unsere volle Solidarität.“

 

DIE LINKE FORDERT: LOHNDUMPING BEI DER POST STOPPEN!

Sie haben heute keine Post bekommen? Bedanken Sie sich beim Chef der Deutschen Post AG. Es ist ein Skandal, wie der weltgrößte Logistikkonzern mit seinen Beschäftigten umgeht. Während immer höhere Gewinne an die Aktionäre ausgeschüttet werden, werden die Löhne zusammengestrichen. Tarifverträge werden gebrochen und immer mehr Arbeitsverträge befristet, weil befristet Beschäftigte erpressbarer sind. Ziel der Post AG ist es, zigtausende Beschäftigte in neue Tochterunternehmen auszugliedern, in denen sie bis zu 20 Prozent weniger verdienen. Tausende Beschäftigte stehen vor der Wahl: Entweder happige Lohnkürzungen oder bald arbeitslos – friss oder stirb!

Dieses erpresserische Lohndumping darf nicht hingenommen werden. Deshalb streiken nun die Beschäftigten bei der Post. Doch das Management setzt Beamte und Hilfsarbeiter als Streikbrecher ein.

Als größte Einzelaktionärin muss die Bundesregierung verhindern, dass die Post AG zur Vorreiterin in Sachen Lohndumping und Streikbruch wird. DIE LINKE fordert:

• hohe Strafen für Unternehmen, die Streikbrecher einsetzen;

• ein Veto-Recht für Betriebsräte gegen Outsourcing;

• die Abschaffung sachgrundlos befristeter Arbeitsverträge sowie

• die Rücknahme der Privatisierung der Deutschen Post AG.