16. Oktober 2015   Aktuell

LINKE möchte Einrichtung eines Kuratoriums für das Bürgermuseum

Bündnis für soziale Gerechtigkeit / DIE LINKE stellt Antrag im Stadtrat

Wolfenbüttel. Der Vorsitzende der Ratsgruppe Bündnis für soziale Gerechtigkeit / DIE LINKE, Florian Röpke, hat einen Antrag eingereicht, demnach die Verwaltung beauftragt werden solle für das Bürgermuseum ein Konzept für ein Kuratorium – im Sinne eines beratenden Gremiums – zu entwickeln, welches der Leitung des Bürgermuseums beigeordnet werde.

Florian Röpke wünscht sich Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten für das neue Bürgermuseum.Florian Röpke wünscht sich Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten für das neue Bürgermuseum.Im Beschlusstext heißt es weiter, dass die Mitglieder des Kuratoriums sich mindestens zusammensetzen sollten aus je einem Vertreter aller Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt, Vertretern der Gewerkschaften, Vertretern aus dem soziokulturellen Bereich und Vertretern aus anerkannten Religionsgemeinschaften. Das Konzept solle anschließend in den betroffenen Ausschüssen beraten und dann abschließend zum Beschluss vorgelegt werden. „Museen haben auch heute noch leider die Tendenz, Geschichte aus der Sicht der einst herrschenden Klassen und der Besitzenden zu erzählen. Der Alltag der einfachen Bevölkerung, ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Kultur, bleiben dabei oft auf der Strecke“, so Florian Röpke. Das Ansinnen des Bürgermuseums und auch die noch zu beschließende Konzeption seien hierbei bereits auf einem guten und richtigen Weg. „Als Instrument direkter Beteiligung und der daraus resultierenden Mitgestaltungsmöglichkeiten halten wir die Einrichtung eines solchen Kuratoriums für eine sinnvolle Ergänzung des Bürgermuseums“, so Röpke abschließend.

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Der Antrag im Wortlaut:

Antrag: Einrichtung eines Kuratoriums für das Bürgermuseum

Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird beauftragt für das Bürgermuseum ein Konzept für ein Kuratorium – im Sinne eines beratenden Gremiums – zu entwickeln, welches der Leitung des Bürgermuseums beigeordnet wird. Die Mitglieder des Kuratoriums sollen sich mindestens zusammensetzen aus je einem Vertreter aller Fraktionen und Gruppen im Rat der Stadt, Vertretern der Gewerkschaften, Vertretern aus dem soziokulturellen Bereich und Vertretern aus anerkannten Religionsgemeinschaften. Das Konzept soll anschließend in den betroffenen Ausschüssen beraten und dann abschließend zum Beschluss vorgelegt werden.

Begründung: Museen haben auch heute noch leider die Tendenz, Geschichte aus der Sicht der einst herrschenden Klassen und der Besitzenden zu erzählen. Der Alltag der einfachen Bevölkerung, ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Kultur, bleiben dabei oft auf der Strecke. Das Ansinnen des Bürgermuseums und auch die noch zu beschließende Konzeption sind hierbei bereits auf einem guten und richtigen Weg. Als Instrument direkter Beteiligung und der daraus resultierenden Mitgestaltungsmöglichkeiten halten wir die Einrichtung eines solchen Kuratoriums für eine sinnvolle Ergänzung des Bürgermuseums.