25. Februar 2016   Aktuell

DIE LINKE zu Besuch bei der Lebenshilfe in Fümmelse

Am 23.02. waren die Vorstandsmitglieder der Wolfenbütteler Linken Claudia Rothberger, Arnfred Stoppock und Dieter Wiechenberg in den Werkstätten der Lebenshilfe Helmstedt- Wolfenbüttel gGmbH am Standort Fümmelse zu Besuch.Empfangen von Carsten Druba, dem Werkstattleiter und Axel Kossmann, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit, bekamen die Besucher Informationen und Einblicke in die Arbeit mit behinderten Menschen. Beide Mitarbeiter der Lebenshilfe zeichneten sich durch Fachkompetenz und Engagement für die Belange der Menschen mit Einschränkungen aus und führten die Besucher durch die unterschiedlichen Produktionsbereiche.

Dieter Wiechenberg (links), Claudia Rothberger und Arnfred Stoppok Dieter Wiechenberg (links), Claudia Rothberger und Arnfred Stoppok Gegründet wurde die Lebenshilfe Wolfenbüttel von engagierten Eltern vor genau 50 Jahren. Diese Eltern wollten sich nicht mit den damals menschenunwürdigen Versorgungsstrukturen abfinden, sondern setzten sich vehement für die Verbesserung der Lebenssituation behinderter Menschen ein. Für die Werkstattbeschäftigten, die neu mit der Arbeit beginnen, wird zu Beginn ein Bildungsplan erstellt, um die individuellen Fähigkeiten und Interessen zu berücksichtigen. Danach können dann Qualifikationen in den Bereichen Tischlerei, Metall, Wäscherei, Näherei, Montage oder Garten- und Landschaftsbau erworben werden. Mit Unterstützung örtlicher Betriebe, wird der Übergang in den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert.

Die Entlohnung ist leider nicht so angemessen wie es wünschenswert wäre, um eine Wertschätzung von Arbeit und Persönlichkeit zu würdigen. Da stehen wir hierzulande leider noch weit hinter Dänemark und anderen Ländern aus dem skandinavischen Raum zurück. Dort wird den Menschen mit Einschränkung zugebilligt, sich aus einem zur Verfügung stehendem Budget, die entsprechende Hilfe und Assistenz selbst zu suchen. Beeindruckend war zu sehen, mit welcher Freude und Zufriedenheit die Menschen in den Werkstätten ihrer Arbeit nachgingen. Auch die Räumlichkeiten machten einen freundlichen und einladenden Eindruck und man sah, wie gern dort den Tätigkeiten nachgegangen wurde.