23. Oktober 2017   Aktuell

Erfolgreich für ein Sozialticket im Landkreis gestritten

Arnfred Stoppok freut sich über die Umsetzung des Sozialtickets als Monatskarte.Arnfred Stoppok freut sich über die Umsetzung des Sozialtickets als Monatskarte.

Mit großer Freude reagiert der Vorsitzende der Kreistagsfraktion DIE LINKE, Arnfred Stoppok, auf die Beschlussempfehlung des letzten Sozialausschusses des Kreistags für den Landkreis ein Sozialticket in Form einer Monatskarte zu etablieren.

„Seit über 7 Jahren streiten wir für ein solches Ticket im Landkreis. 2013 wurde uns das Anliegen noch abschlägig beschieden. Noch bis zuletzt stand als Alternative eine kostenlose Zehnerkarte im Raum, die wir mit guten Argumenten abwenden konnten. Ich danke allen Fraktionen, dass wir die Einrichtung einer vergünstigten Monatskarte für Menschen mit geringem Einkommen endlich angehen können", so Stoppok im Wortlaut.

Stoppok hatte in der erneuten Debatte um ein Sozialticket, angestoßen durch einen Antrag der CDU für ein sogenanntes „Mobilticket", welches nur in der Stadt und einer Samtgemeinde gegolten hätte, immer wieder darauf gedrängt, eine Lösung für den ganzen Kreis auf Grundlage der im Hartz IV-Regelsatz vorgesehenen Mittel für Mobilität zu finden. Man sei nun einen entscheidenden Schritt weitergekommen, da alle Fraktionen von dieser Konzeption überzeugt werden konnten.

„Noch ist das Sozialticket keine Wirklichkeit. Ich bin aber guter Dinge, dass nach einem Beschluss durch den Kreistag, die Verhandlungen mit dem Regionalverband erfolgreich sein werden. Nach Ablauf des einjährigen Pilotprojekts ist es dann an der Zeit, mit den Verkehrsunternehmen realistische Preise für die Monatskarten auszuhandeln. Der Einkauf durch den Kreis auf Grundlage des Vollpreises ist m.E. nicht gerechtfertigt, da die meisten der Tickets ohne das neue Angebot nicht verkauft werden würden", ergänzt der Eventmanager aus Ohrum.