Aktuell


28. April 2016   Aktuell

Thomas Hornig beim Sozialcafé im Roten Pavillon

Nachdem eine Bronchitis Thomas Hornig im März davon abgehalten hatte, der Einladung von Claudia Rothberger und Nadja Frick zum Sozialcafé im Roten Pavillon zu folgen, gab der Ortsverbandsvorsitzende des Sozialverbandes VdK am letzten Mittwoch spannende Einblicke in die Arbeit seines Verbandes.

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22. April 2016   Aktuell

Thomas Hornig vom Sozialverband VdK beim Sozialcafé im Roten Pavillon

Claudia Rothberger und Nadja FrickClaudia Rothberger und Nadja FrickAm 27.04. um 16 Uhr öffnet auch in diesem Monat wieder das Sozialcafé im Roten Pavillon, in der Fischerstraße 19b, seine Türen für Besucher. Nachdem der Vortrag von Thomas Hornig im vergangenen Monat krankheitsbedingt leider ausfallen musste, wird Herr Hornig auf vielfache Nachfrage der Stammgäste nun noch einmal über die Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten durch seinen Verband berichten, sowie für individuelle Fragen zur Verfügung stehen. Der VdK setzt sich auf Grundlage der Solidarität Betroffener für soziale Gerechtigkeit ein, berät und hilft sachkundig und unbürokratisch in allen sozialrechtlichen Angelegenheiten. Die Gastgeberinnen Nadja Frick und Claudia Rothberger erwarten wieder einen aufschlussreichen Vortrag, sowie angeregte Diskussionen. Jede und jeder ist bei Kaffee und Gebäck herzlich willkommen.

20. April 2016   Aktuell

Kein Renten-Wahlkampf! Wie man die Wählerinnen und Wähler für dumm verkauft.

von Oskar Lafontaine

CDU, CSU, SPD, FDP und Grüne haben millionenfache Altersarmut programmiert. Jetzt überbieten sie sich mit belanglosen Vorschlägen, wie man die Rente wieder erhöhen kann. Glaubwürdig wären die Politiker des neoliberalen Parteienblocks, wenn sie sich für das Verbrechen der Riester-Rente und die unverantwortlichen Rentenkürzungen einmal entschuldigen würden.

Und wenn sie nächste Woche im Bundestag ein Gesetz – das geht an einem Tag - folgenden Inhalts beschließen würden: Die Kürzungsfaktoren werden aus der Rentenformel wieder herausgenommen und die lange Jahre gültige Rentenformel wird wieder hergestellt.

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21. April 2016   Aktuell

Malochen bis zum Tode? Nein danke!

„Krankenschwestern, Hauptschullehrerinnen, Maurer und Gerüstbauer können nicht bis 70 und schon gar nicht darüber hinaus arbeiten. Nach 40 Jahren harter Arbeit muss man ab 60 ohne Abschläge in Rente gehen können. Die Rente erst ab 67 gehört abgeschafft und das Malochen bis zum Tode gar nicht erst eingeführt“, erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, zur Forderung von Finanzminister Wolfgang Schäuble, die Lebenserwartung in die Rentenformel aufzunehmen.

Birkwald weiter: „Ältere werden von den Arbeitgebern und Arbeitgeberinnen, deren Interessen Schäuble offenkundig vertritt, fast nicht mehr eingestellt. Die Zahl der arbeitslosen 60- bis unter 65-Jährigen hat im vergangenen Jahrzehnt um mehr als das Dreieinhalbfache zugenommen. Ihre Arbeitslosenquote lag im Jahr 2014 mit 8,3 Prozent weit über der Arbeitslosenquote von 15- bis 65-Jährigen (6,7 Prozent). Die durchschnittliche Arbeitslosigkeitsdauer von 55- bis 64-Jährigen ist mit 93 Wochen deutlich länger als bei allen Altersklassen (69 Wochen). Wer jetzt die Rente erst ab Sterben minus X fordert, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Herrn Schäubles Forderung nach einer Rente nach Lebenserwartung ist komplett fernab jeglicher Lebensrealität. Er sollte seinen Unternehmerfreunden und -freundinnen lieber Beine machen, alters- und alternsgerechte Arbeitsplätze einzurichten. Und er sollte mal Todesanzeigen lesen und lernen, wie viele Menschen keine 70 werden. Wer arm ist, stirbt nämlich früher. Schäuble will den Armen noch mehr Rente klauen. Das muss verhindert werden.“

20. April 2016   Aktuell

TTIP: »Der Widerstand muss bleiben«

Klaus Ernst vor dem Begrüßungsplakat in HannoverKlaus Ernst vor dem Begrüßungsplakat in HannoverUS-Präsident Obama besucht am Sonnabend die Hannover-Messe, um gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel für das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zu werben. Zahlreiche Initiativen und Verbände haben zu einer Großdemonstration gegen das Abkommen aufgerufen. Klaus Ernst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, hält den Widerstand für dringend notwendig: "Die Abgeordneten müssen merken: Der politische Preis für eine Zustimmung zu TTIP und CETA ist hoch, zu hoch", sagt er im Interview der Woche.

Am kommenden Wochenende kommt Barack Obama nach Hannover, insbesondere um das Freihandelsabkommen TTIP voran zu bringen. Viel Zeit bleibt ihm nicht mehr, will er das Abkommen noch während seiner Amtszeit schließen. Werden jetzt Nägel mit Köpfen gemacht?

Am Freitag erst kam die Meldung, dass der US-Botschafter in Deutschland von einer Einigung noch unter Obama ausgeht. Schaut man aber in die Protokolle zu den Verhandlungsrunden, wird klar, dass bei vielen zentralen Themen noch sehr gegensätzliche Positionen vorliegen. So zum Beispiel bei der öffentlichen Beschaffung: Die „Buy America“-Klausel in den USA erlaubt gar keine Öffnung für ausländische Unternehmen. Die EU besteht dennoch auf den Zugang zum US-Beschaffungsmarkt. Und TTIP light, also ein Abkommen ohne die strittigen Themen, wird abgelehnt. Fazit: Der Widerstand muss bleiben – aber sollte eine Seite nicht komplett ihre Position aufgeben, wird TTIP kaum so schnell nicht unter Dach und Fach sein.

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