Aktuell


30. Januar 2016   Aktuell

Bürgersprechstunde im Roten Pavillon

Dieter Wiechenberg und Florian RöpkeDieter Wiechenberg und Florian RöpkeWolfenbüttel. Am Mittwoch, den 3. Februar, laden Dieter Wiechenberg, Fraktionsmitglied der LINKEN im Kreistag und Florian Röpke, Vorsitzender der Gruppe “Bündnis für soziale Gerechtigkeit/DIE LINKE” im Rat der Stadt Wolfenbüttel, in der Zeit von 17 bis 19 Uhr im Roten Pavillon (Fischerstraße 19b) zu einer gemeinsamen Bürgersprechstunde ein.

Thematisch stehen sie für Kommunalpolitik in Stadt und Kreis, aber natürlich auch für alle anderen Anliegen zur Verfügung. Ziel der regelmäßig stattfindenden Bürgersprechstunde ist es nicht nur von Bürgernähe zu reden, sondern Probleme aus erster Hand zu erfahren und helfen sie zu lösen.

28. Januar 2016   Aktuell

Wer Frieden will, rüstet nicht auf

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) plant ein Milliardenprogramm zur Aufrüstung der deutschen Armee. Bis zum Jahr 2030 seien insgesamt Ausgaben von rund 130 Milliarden Euro vorgesehen. Auch die Festlegung auf 185.000 Soldaten soll aufgehoben werden. Wer Frieden will, rüstet nicht auf, erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Bernd Riexinger.

130 Milliarden Euro für Kriegsgerät und mehr Soldaten – das ist völliger Irrsinn. Natürlich müssen auch Berufssoldaten vernünftige Arbeitsbedingungen haben – angesichts der völligen Überlastung der Beschäftigten an Schulen, in Krankenhäusern und Kitas, auf Polizeiwachen und Ämtern ist aber jeder Euro für das Militär eine Absage an eine gute Gesundheitsversorgung, Sicherheit im Alltag und Bildungschancen für alle in Deutschland lebenden Menschen. Diese horrende Summe muss für eine Armee von Lehrern und Sozialarbeiterinnen, Krankenpflegern und Erzieherinnen verwendet werden. Schulen und Krankenhäuser sind die sozialen "Schlachtfelder", die dringend finanziell ausgerüstet werden müssen – nicht das Tätigkeitsfeld von Soldaten, welches der Krieg ist.

Die Pläne bedeuten rechnerisch fast die Verdopplung der bisherigen Ausgaben für das Militär. Verteidigungsministerin von der Leyen und Wirtschaftsminister Gabriel dürften sich damit ihren Platz im Herzen der Rüstungsindustrie dauerhaft sichern. Es ist beschämend, welche Prioritäten die Große Koalition in Zeiten setzt, in denen die Schere zwischen arm und reich in Deutschland immer weiter auseinandergeht, jedes fünfte Kind in Armut lebt und es nicht genügend bezahlbare Wohnungen gibt.

Weiterlesen: Wer Frieden will, rüstet nicht auf

21. Januar 2016   Aktuell

Rechtsstaat in der Krise? Köln und die Folgen

Wolfenbüttel. Am Freitag, 29. Januar, lädt der Kreisvorsitzende und Ratsherr der Wolfenbütteler LINKEN, Florian Röpke, ab 20 Uhr wieder zum LINKEN Stammtisch im Roten Pavillon, Fischerstr. 19b, ein. Das Thema werden diesmal die Vorfälle in der Silvesternacht zwischen Kölner Dom und Bahnhof sein. Der Eintritt ist wie immer frei, alkoholfreie Getränke sind kostenlos und Bier kann gegen Spende erworben werden. In diesem jahr findet der LINKE Stammtisch wieder an jedem letzten Freitag im Monat statt.

Weiterlesen: Rechtsstaat in der Krise? Köln und die Folgen

28. Januar 2016   Aktuell

„Gesundes Essen muss nicht teuer sein“ - Erfolgreiches Sozialcafé im Roten Pavillon

Wie immer am letzten Mittwoch des Monats fand auch am 27.01. das Sozialcafé der Linken im Roten Pavillon statt.

Nadja Frick und Claudia Rothberger hatten diesmal den Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft, Ernährung & Verbraucherschutz bei der Linken Niedersachsen, Michael Huffer, in den Roten Pavillon eingeladen.

Huffer beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen, die im Zusammenhang mit Gentechnik, Massentierhaltung , Giften und anderen Gefahren in der Agrarwirtschaft auftauchen und Betreiber und Verbraucher beeinträchtigen. Kritisch betrachtete er Themen, die, auch global, in elementare Strukturen des Lebens eingreifen. Vor zahlreichen Besuchern referierte Huffer, wie man auch mit wenig Geld gesund und abwechslungsreich Essen zubereiten kann.

Weiterlesen: „Gesundes Essen muss nicht teuer sein“ - Erfolgreiches Sozialcafé im Roten Pavillon

20. Januar 2016   Aktuell

Wer lebt auf unsere Kosten?

Von Michael Schlecht, MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE

In Deutschland grassiert die Sorge, dass Einwanderer "uns" das Geld aus der Tasche ziehen, den Sozialstaat ausnutzen und Wohnungen belegen. Noch vor Kurzem kursierte die Beschwerde, "die Griechen" wollten "unser" Geld, ganz Südeuropa mache sich ein schönes Leben auf "unsere" Kosten.

Ähnliche Gedanken gibt es in Ländern wie Österreich, Großbritannien, Finnland, Dänemark und in ganz Osteuropa. Man sieht: Zwischen den Nationen ist der Verteilungsstreit voll entbrannt. Davon profitieren die rechten Parteien.

Über diesen Streit verschwindet jedoch der eigentliche Skandal: die Ungleichheit innerhalb der Staaten. Die soziale Frage wird zugunsten der nationalen zurückgestellt. Die Armen werden aufeinandergehetzt: deutsche Arbeitslose gegen syrische Flüchtlinge, arme Slowaken gegen noch ärmere Griechen, Billiglöhner des einen Landes gegen Billiglöhner des anderen.

Dass die soziale Frage und mit ihr die Forderung nach Umverteilung zurückgedrängt ist, freut natürlich jene, die vom gegenwärtigen System profitieren. Und die wirklich auf unsere Kosten leben.

Weiterlesen: Wer lebt auf unsere Kosten?