Aktuell


12. Januar 2016   Aktuell

Sozialcafé im Januar: „Gesundes Essen muss nicht teuer sein“

Auch im neuen Jahr findet im Roten Pavillon, in der Fischerstraße 19b, regelmäßig am letzten Mittwoch eines jeden Monats das Sozialcafé statt. Jeweils ab 16 Uhr wird es wieder möglich sein sich über die Probleme in schwierigen sozialen Lebenslagen auszutauschen.

Claudia Rothberger und Nadja Frick freuen sich auch im neuen Jahr auf ihre Gäste.Claudia Rothberger und Nadja Frick freuen sich auch im neuen Jahr auf ihre Gäste.Die Betreiber des Sozialcafés sind auch weiterhin immer wieder bemüht unterschiedliche aktuelle Themen aufzugreifen und kompetente Referenten dazu zu gewinnen. So ist es Nadja Frick und Claudia Rothberger gelungen für den 27.01. den Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft, Ernährung & Verbraucherschutz bei der Linken Niedersachsen, Michael Huffer, einzuladen. Er wird über das Thema „Gesundes Essen muss nicht teuer sein“ berichten. Huffer beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen der gesunden und bezahlbaren Ernährung und in diesem die im Zusammenhang mit Gentechnik, Massentierhaltung , Giften und Zusatzstoffen in Lebensmitteln. Hierbei sind es gerade die Lebensmittel von regionalen Erzeugern die für ihn einen hohen Stellenwert haben. Kritisch betrachtet er Themen, die - auch global - in elementare Strukturen des Lebens eingreifen. Oft sind es Profitinteressen, die das Gemeinwohl von Menschen, Tieren und Natur gefährden, also letztlich jeden einzelnen betreffen. Michael Huffer wird sicher gern und fachgerecht Fragen beantworten und Anregungen aufgreifen.

Andere Themen aus dem Alltagsleben können ebenfalls bei Kaffee und Gebäck in netter Runde aufgegriffen werden. Auch Ämterbegleitung wird nach wie vor angeboten. Das Team des Sozialcafés freut sich auf jeden Besucher.

06. Januar 2016   Aktuell

Bürgersprechstunde im Roten Pavillon

Florian RöpkeFlorian RöpkeWolfenbüttel. Am kommenden Mittwoch, den 13. Januar, lädt Florian Röpke, Vorsitzender der Ratsgruppe “Bündnis für soziale Gerechtigkeit/DIE LINKE” und Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE in Wolfenbüttel, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Roten Pavillon (Fischerstraße 19 b) zu einer Bürgersprechstunde ein.

Thematisch steht er für Kommunalpolitik in Stadt und Kreis, die Flüchtlingsthematik, aber natürlich auch für alle anderen Anliegen zur Verfügung. Ziel der regelmäßig stattfindenden Bürgersprechstunde ist es nicht nur von Bürgernähe zu reden, sondern Probleme aus erster Hand zu erfahren und helfen sie zu lösen.

05. Dezember 2015   Aktuell

"Es ist eine Lüge, dass dieser Kriegseinsatz den IS schwächen wird"

Auszug aus der Rede von Sahra Wagenknecht in der Bundestagsdebatte am 04.12.2015 über den Syrien-Einsatz der Bundeswehr

"Nein, ich sage Ihnen: Wer den IS wirklich schwächen will, der muss ihn von Waffen, Finanzen und Nachschub an neuen Kämpfern abschneiden. Das heißt, er muss die Courage haben, den Terrorpaten unter Ihren vermeintlichen Verbündeten, also der Türkei und den Saudis, endlich das Handwerk zu legen. Es ist doch ungeheuerlich, dass der Ölschmuggel über die türkische Grenze bis heute nicht unterbunden ist und jede Nacht 100 neue Dschihadisten - zurzeit sind es noch mehr - diese Grenze überqueren, die den Nachschub des IS bilden. Ich finde, statt Syrien zu bombardieren, sollten Sie lieber mal Erdogan dazu bringen, endlich sein falsches Spiel zu beenden. Es ist übrigens auch dieser Erdogan, der die kurdischen Gruppen, die dort wirklich tapfer kämpfen, bombardiert, nicht zuletzt auch mit deutschen Waffen. [...} Wer heute zustimmt, der führt Deutschland in einen Krieg mit völlig unkalkulierbaren Eskalationsgefahren, in einen Krieg, für den es kein Mandat der Vereinten Nationen gibt, der völkerrechtswidrig ist und klar dem Grundgesetz widerspricht; denn weder Frankreich noch Deutschland werden in Rakka und Aleppo verteidigt. Wer heute zustimmt, der schickt unsere Soldaten in einen Krieg, in dem bereits 14 andere Staaten kämpfen: nebeneinander, miteinander, gegeneinander. Es gibt keine gemeinsamen Ziele, und es gibt keine gemeinsame Strategie, noch nicht mal innerhalb der NATO-Staaten, geschweige denn darüber hinaus."

Die vollständige Rede kann hier nachgelesen werden

20. Dezember 2015   Aktuell

Thomas Pink: „Ich bin auch ein Flüchtlingskind!“

Bürgermeister informierte und beantwortete Fragen im Akazieneck

Wolfenbüttel. Noch vor Weihnachten lud der Ratsherr der Partei DIE LINKE, Florian Röpke, Bürgermeister Thomas Pink zu einem Informationsabend in die Gaststätte Akazieneck an der Ahlumer Siedlung ein.

Bürgermeister Thomas Pink informierte und beantwortete Fragen im AkazieneckBürgermeister Thomas Pink informierte und beantwortete Fragen im AkazieneckPink nutzte die Gelegenheit, um die Bemühungen der Stadt um einen menschenwürdigen und möglichst reibungslosen Umgang mit den zugeteilten Flüchtlingen den zahlreich anwesenden Anwohnern und Gästen ausführlich darzustellen. Hierzu wurde auch eine anschauliche Informationsbroschüre ausgelegt. Pink betonte, dass es für ihn und seine Verwaltung, auch im Sinne Lessings, eine humanitäre Pflicht sei, die hier ankommenden potentiellen Neubürger angemessen unterzubringen und jedem das Gefühl zu geben, dass er willkommen sei. Er unterstrich dies mit einem Rückgriff auf seine eigene schlesische Herkunft und dem Satz: „Ich bin auch ein Flüchtlingskind!“ Neben den Erfolgen bei der dezentralen Unterbringung, stellte der Bürgermeister auch offen und ehrlich Probleme dar. Passender Wohnraum sei knapp und auch Sammelunterkünfte müssten erst ausgestattet und geschaffen werden. Bei der Zuteilung von Wohnungen würden Familien mit Kindern bevorzugt werden.

Weiterlesen: Thomas Pink: „Ich bin auch ein Flüchtlingskind!“

04. Dezember 2015   Aktuell

Linke Antworten in der Flüchtlingsdebatte

„Schule marode, Straßen kaputt, Schwimmbad geschlossen: Seit Jahren kein Geld in der Stadt und jetzt sollen noch Flüchtlinge integriert werden?“

Richtig, in vielen Städten und Gemeinden verrottet die öffentliche Infrastruktur. Seit Jahren wird nicht mehr ausreichend investiert, um nur den Bestand erhalten zu können. Doch das ist hausgemacht und hat nichts mit steigenden Flüchtlingszahlen zu tun. Die Kassen der meisten Kommunen sind leer. Das liegt daran, dass Steuern für Reiche und Konzerne gesenkt und Steuerflucht nicht wirksam bekämpft wurde. Allein die Millionäre in Deutschland besitzen ein Vermögen von rund 2,5 Billionen Euro – mehr als der Staat insgesamt Schulden hat. Statt Flüchtlinge gegen die restliche Bevölkerung auszuspielen, sagen wir: Den Luxus, die wirklich Reichen nicht steuerlich in die Finanzierung des Gemeinwesens zu integrieren, können wir uns nicht länger leisten. Der Finanzminister feiert seinen ausgeglichenen Haushalt. Ein Haushalt ist aber nicht ausgeglichen ist, wenn er auf Kosten der Bevölkerung hier und heute funktioniert und auf Kosten der nächsten Generation, der eine marode Infrastruktur und eine gespaltene Gesellschaft hinterlassen wird.

„Jetzt reicht‘s! Deutschland hat genug Flüchtlinge aufgenommen, wir brauchen endlich eine Obergrenze und dann Grenzen dicht!“

Weiterlesen: Linke Antworten in der Flüchtlingsdebatte