Unsere Kandidierenden
Wir treten zur Kommunalwahl 2026 mit Menschen an, die sich vor Ort einmischen wollen – nicht als Berufspolitiker*innen, sondern aus Alltag, Arbeit, Ausbildung, Studium, Ehrenamt und Nachbarschaft heraus.
Unsere Kandidierenden bringen unterschiedliche Erfahrungen mit: aus Medizin, Handwerk, Technik, Bildung, Kultur, Sozialem und politischem Engagement. Uns verbindet die Überzeugung, dass Politik nicht denen überlassen werden darf, die am lautesten hetzen oder am besten vernetzt sind. Zu oft werden starke Interessen geschont, während Druck und Unsicherheit nach unten weitergegeben werden.
Die Linke Wolfenbüttel steht für eine soziale, solidarische und friedliche Politik. Wir stellen uns gegen Ausgrenzung, gegen das Treten nach unten und gegen eine Politik, die immer mehr Geld in Aufrüstung steckt, während vor Ort Schulen, Busse, Krankenhäuser, Wohnungen und soziale Angebote unter Druck geraten.
Unsere Arbeit lebt vom Ehrenamt. Wir haben keine großen Apparate hinter uns und nehmen keine Großspenden von Firmen an. Was wir machen, entsteht durch Menschen, die Plakate aufhängen, Texte schreiben, Gespräche führen, Veranstaltungen organisieren und ihre Zeit einbringen.
Eine starke soziale Linke entsteht nicht von allein. Sie braucht Menschen, die mitmachen, widersprechen, Fragen stellen und gemeinsam Druck für Veränderung machen.
Wir treten nicht nur für den Stadtrat an, sondern wollen linke Politik möglichst breit in Stadt, Landkreis, Samtgemeinden, Gemeinden und Ortsräten sichtbar machen. Denn Kürzungen, schlechte Busverbindungen, fehlender Wohnraum oder der Abbau öffentlicher Angebote werden vor Ort entschieden – und genau dort braucht es Widerspruch.
Auf dieser Seite stellen sich unsere Kandidierenden vor: wer sie sind, wofür sie stehen und wo sie antreten:
Ich bin Jonathan Schimpf, 28 Jahre alt und arbeite seit 8 Jahren in der Herzog August Bibliothek.
Die Kommunalparlamente brauchen Menschen aus der lohnabhängigen Bevölkerung. Wir sind notwendig, um einen realistischen Blick auf die Stadt und den Kreis zu gewinnen. Dazu gehört radikaler Klimaschutz, kostenloser ÖPNV und eine kommunale Gesundheits- und Wohnversorgung. Die einzige Richtung für die Verbesserung unserer Lebensverhältnisse ist Links!
Als Bürgermeister werde ich mein Gehalt auf das bundesweite Durchschnittsgehalt deckeln!
Ich bin 39 Jahre alt, Vater, gelernter Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik und engagiere mich seit 2024 ehrenamtlich in Wolfenbüttel. Neben meinem politischen Engagement setze ich mich vor Ort dafür ein, dass Menschen zusammenkommen, sich einbringen können und unsere Stadt zu keinem stillen Ort wird.
Durch mein Engagement habe ich erlebt, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen, Ideen entwickeln und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Dabei habe ich gesehen, wie wichtig Räume für Begegnung, Kultur und insbesondere für Jugendliche sind. Solche Angebote entstehen nicht von selbst, sie brauchen Unterstützung und Menschen, die sich dafür einsetzen.
Gerade junge Menschen brauchen Möglichkeiten, sich einzubringen, eigene Ideen umzusetzen und ihre Stadt aktiv mitzugestalten. Statt bei Jugend, Kultur und sozialen Angeboten den Rotstift anzusetzen, müssen wir diese Bereiche stärken. Sie sind keine Ausgaben, die man bei knappen Haushalten zuerst streicht, sondern eine Investition in die Zukunft unserer Stadt und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
Auch im Alltag zeigt sich immer wieder, wie stark kommunale Entscheidungen das Leben der Menschen beeinflussen. Ob bezahlbarer Wohnraum, eine lebendige Innenstadt, gute Mobilität oder verlässliche öffentliche Angebote: Kommunalpolitik entscheidet darüber, wie lebenswert unsere Stadt ist.
Ich setze mich dafür ein, dass Wolfenbüttel eine Stadt bleibt, in der alle Menschen teilhaben können, unabhängig von Einkommen, Alter oder Herkunft. Dazu gehören für mich eine starke soziale Infrastruktur, ein besserer öffentlicher Nahverkehr und eine Politik, die nicht zuerst fragt, was gestrichen werden kann, sondern was die Menschen vor Ort brauchen.
Eine Stadt lebt nicht nur von Gebäuden und Straßen, sondern von den Menschen, die in ihr leben. Für diese Menschen möchte ich Verantwortung übernehmen und mich im Rat der Stadt Wolfenbüttel für eine soziale, solidarische und lebenswerte Zukunft einsetzen.
Für eine Linke Perspektive im Rat der Stadt
Alles ist politisch - ganz besonders die Alltagsthemen, die so viele Menschen in ihrem persönlichen Leben betreffen. Die Entscheidungen darüber anderen, vermeintlich besser informierten oder ausgebildeten Personen zu überlassen, führt nicht zu einer gerechteren Gesellschaft. Als Mutter von zwei kleinen Kindern weiß ich selbst, wie wenig Zeit bleibt, und doch: Ich möchte mich einmischen, ich möchte laut werden gegen rechts, gegen Sexismus, gegen Klassismus und andere Formen der Diskriminierung.
Ich bin 33 Jahre alt, Mutter einer Tochter und arbeite im Bereich Stadt und Regionalmanagement. Beruflich beschäftige ich mich mit der Entwicklung von Städten und Gemeinden sowie mit der Frage, wie wir unsere Region sozial gerechter, nachhaltiger und zukunftsfähig gestalten können.
Ich kandidiere, weil ich Kommunalpolitik nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten möchte. Mir sind starke Städte und Dörfer, bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche Daseinsvorsorge, gute Mobilität und Chancengleichheit wichtig. Besonders am Herzen liegt mir, dass alle Menschen unabhängig von Herkunft, Einkommen oder Alter die Möglichkeit haben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Ich möchte dazu beitragen, dass Wolfenbüttel eine lebenswerte Region für alle bleibt. Eine Region mit einer Politik, die zuhört, Verantwortung übernimmt und gemeinsam mit den Menschen Lösungen entwickelt.
Ich bin alleinerziehender Vater, Erzieher und habe auch ehrenamtlich viel mit Jugendlichen zu tun. Dementsprechend liegt mir die Zukunft von den jungen Mitgliedern unserer Gesellschaft besonders am Herzen, weil ich immer wieder die Sorgen und Ängste mitbekomme, welche durch den Rechtsruck, Abbau von Sozialsystem und Arbeitsrechten die immer stärker werdende Militarisierung und die Klimakatastrophe ausgelöst werden.
Unsere Antwort und unser Versprechen an die jungen Menschen muss eine kollektive, solidarische und sozialgerechte Zukunft für alle sein. Der erste Schritt dahin sollte es sein Räume für Jugendliche zu schaffen, zu erhalten und jedes Kürzung in dem Bereich abzuwenden. Ebenfalls sollten Jugendliche in ihrem politischen Engagement gestärkt und im Kampf um ihre Interessen unterstützt werden.
Als angehende Hausärztin bin ich tagtäglich mit den Alltagsproblemen der Menschen konfrontiert- insbesondere mit denen, die durch unser völlig überlastetes Gesundheitssystem verursacht werden. Ich möchte mich einsetzen für ein Wolfenbüttel, in dem ein gesundes Leben für alle möglich ist und gute Gesundheitsversorgung nicht vom Geldbeutel abhängt.
Ich bin Fiona Nolte, 22 Jahre alt und beginne im August meine Ausbildung zur Ergotherapeutin. Mein Ziel ist es, dass sich jeder Mensch in Wolfenbüttel unabhängig der Herkunft, Religion, Sexualität oder finanziellen Lage gleich wohlfühlen kann. Ich möchte mich aktiv dafür einsetzen, dass jede Person die gleichen Chancen im Leben bekommt.
Auch der Punkt Klimaschutz ist mir wichtig, da die Klimakrise in den kommenden Jahren immer präsenter wird. Es ist klar, dass man als einzelne Stadt nicht das Ruder herumreißen kann, dennoch ist es wichtig lokal aktiv zu werden und sowohl die Ursachen, als auch die Folgen der Klimakrise zu bekämpfen, denn nur gemeinsam können wir es schaffen.
Ich bin Ingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Maschinenbau an der Ostfalia Hochschule. Beruflich und ehrenamtlich beschäftige ich mich mit Energie, Technik und nachhaltiger Infrastruktur.
Wir müssen unsere Wirtschaft schneller auf eine zirkuläre, ressourcenschonende Produktion und lokale, CO₂-neutrale Energieversorgung umstellen. Gleichzeitig treiben rechte Politik, Wissenschaftsfeindlichkeit und der Abbau sozialer und demokratischer Rechte die Spaltung unserer Gesellschaft voran. Menschen mit wenig Geld werden gegeneinander ausgespielt, obwohl der eigentliche Konflikt zwischen oben und unten verläuft.
Ich engagiere mich bei der Linken für soziale Sicherheit, Klimaschutz und eine starke öffentliche Daseinsvorsorge. Für mich bedeutet das auch Klassenpolitik: gute Löhne, bezahlbares Wohnen, gerechte Steuern und öffentliche Investitionen statt immer neuer Milliarden für Aufrüstung.
'Ändere die Welt, sie braucht es!'
Mit diesem Brecht'schen Leitsatz trete ich erneut für Die Linke zu den Kommunalwahlen an. Wo in den Kommunen Gestaltungsspielräume Jahr für Jahr durch chronische Unterfinanzierung immer enger werden, braucht es eine starke Stimme, welche sich lautstark gegen die Kürzungen stemmt.
Mein Name ist Dennis Sabisch. Ich bin 28 Jahre jung und kämpfe entschieden dafür, dass Alle ein Leben in Würde führen können. Im gemeinsamen Kampf organisieren wir die dafür nötige Solidarität.
Ich kandidiere für eine starke Linke in unserer Region – gegen rechte Hetze, gegen Einschüchterung und für eine Erinnerungskultur.
Als Student der Geschichtswissenschaft ist für mich klar: Aus Geschichte zu lernen heißt, heute Haltung zu zeigen. Wir müssen auch vor Ort fragen, welche Namen, Straßen und Denkmäler wir unkritisch weitertragen – zum Beispiel bei der Hindenburgstraße.
Ob auf Demonstrationen, im Ort oder in den Räten: Faschismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit dürfen keinen Platz haben.
Aufstehen gegen Rechts heißt für mich: nicht wegsehen, nicht verharmlosen, sondern solidarisch widersprechen.
Ich bin 51 Jahre alt und engagiere mich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik für die Menschen in der Samtgemeinde Baddeckenstedt.
Beruflich bin ich Fraktionsgeschäftsführer der Ratsfraktion Die Linke im Rat der Stadt Salzgitter.
Kommunalpolitik bedeutet für mich, Probleme vor Ort sachlich, verlässlich und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern anzupacken.
Sozial beginnt vor Ort.
Ich habe viele Jahre bei VW gearbeitet, war lange in der IG Metall aktiv und bin heute Rentner – aber noch lange nicht raus aus dem Geschehen.
Gewerkschaft und Verein haben mir gezeigt: Zusammenhalt entsteht nicht von allein. Man muss ihn organisieren, verteidigen und im Alltag leben.
Deshalb setze ich mich besonders für Rentnerinnen und Rentner, Vereine, Ehrenamt und soziale Angebote vor Ort ein. Wer ein Leben lang gearbeitet hat, darf im Alter nicht abgehängt werden – weder finanziell noch gesellschaftlich. Gute Mobilität, erreichbare Gesundheitsversorgung, bezahlbare Teilhabe und Orte der Begegnung sind dafür entscheidend.
Vereine schaffen Gemeinschaft, Integration, Bewegung und Halt. Wenn Vereine Räume verlieren oder neue Lösungen brauchen, darf Politik nicht wegsehen – dann müssen Verwaltung, Stadt, Landkreis und Verein fair miteinander reden und tragfähige Lösungen finden.
Ich kandidiere für eine starke Linke in der Region: sozial, solidarisch und nah an den Menschen, die sonst oft zu wenig gehört werden.










