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Wolfenbüttel gehört uns allen – Die Linke stellt starkes Team zur Kommunalwahl auf

Wolfenbüttel. Die Linke Wolfenbüttel geht mit einem starken und vielfältigen Team in die Kommunalwahl 2026. Auf ihrer Aufstellungsversammlung vom 02. Mai hat die Partei ihre Listen für Stadt und Landkreis beschlossen und zwei eigene Bürgermeisterkandidaten für Wolfenbüttel und die Samtgemeinde Baddeckenstedt nominiert.

Die Partei zählt aktuell 114 Mitglieder, mit einem Altersdurchschnitt von 32 Jahren und einem Frauenanteil von 42 Prozent. Insgesamt treten 12 Kandidierende aus unterschiedlichen Lebensbereichen an – darunter eine Ärztin, ein Elektriker, ein Maschinenbauingenieur, pädagogische Fachkräfte, Studierende und ein Rentner. Damit bildet Die Linke die Lebensrealität vor Ort breit ab.

Unterstützt wurde die Versammlung auch durch Cem Ince, unserem MdB.

Als Bürgermeisterkandidat für Wolfenbüttel tritt Jonathan Schimpf (28) an. Er arbeitet als Bibliothekar an der Herzog August Bibliothek und ist gewerkschaftlich aktiv.

„Viele Menschen stehen jeden Morgen auf, gehen arbeiten, studieren, kümmern sich um Familie oder suchen Arbeit – und müssen trotzdem immer genauer rechnen. Gleichzeitig sehen wir: Es ist Geld da – auch hier vor Ort. Während einzelne über große Vermögen verfügen, steigen Gebühren und es wird bei der öffentlichen Infrastruktur gespart. Das passt nicht zusammen“, erklärt Schimpf.

„Armut gibt es auch hier vor Ort – sie ist nur oft weniger sichtbar. Viele Menschen verzichten im Alltag, ziehen sich zurück oder schämen sich, Hilfe anzunehmen. Gleichzeitig wird Wohnungslosigkeit zu oft verdrängt statt gelöst. Soziale Probleme dürfen nicht versteckt werden – sie müssen konkret angegangen werden“, so Schimpf weiter.

Die Linke kritisiert, dass Kommunen seit Jahren strukturell unterfinanziert sind und immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, ohne ausreichend ausgestattet zu sein. „Die Folge ist, dass vor Ort gespart wird oder Gebühren steigen – und das trifft die Menschen direkt im Alltag“, so Schimpf.

Dem stellt die Partei konkrete Vorschläge entgegen: ein dauerhaft gesichertes Krankenhaus in öffentlicher Hand, verlässliche medizinische Versorgung in Stadt und Landkreis, sozialen Wohnungsbau, bezahlbare Busverbindungen auch in die Region sowie der Erhalt und Ausbau öffentlicher Infrastruktur vor Ort.

Auch wirtschaftspolitisch setzt Die Linke andere Schwerpunkte: „Mit verlässlichen Stadtwerken, regionaler Energieerzeugung und klaren sozialen Kriterien bei öffentlichen Aufträgen wollen wir die Wirtschaft vor Ort stärken – mit guten Arbeitsbedingungen und Wertschöpfung, die in der Region bleibt. Kommunale Betriebe sollen dabei stärker am Gemeinwohl ausgerichtet werden“, erklärt Schimpf.

„Wenn der Bus seltener fährt, der Weg zum Arzt länger wird oder Angebote im Ort wegfallen, merken die Menschen das sofort – gerade im ländlichen Raum. In der Kommune erleben sie ganz konkret, ob Politik funktioniert. Wenn hier gespart wird, geht Vertrauen verloren – das dürfen wir nicht zulassen.“

Auch mit Blick auf die Zukunft der Stadt setzt Die Linke klare Akzente: Mehr Grünflächen, eine klimaangepasste Stadtentwicklung – etwa am Schlossplatz – sowie ein verbesserter Hochwasserschutz sollen den Alltag langfristig sichern.

Die Linke versteht sich als soziale und solidarische Alternative vor Ort: Wir machen Politik für den Alltag – ohne Ausgrenzung und ohne die Menschen gegeneinander auszuspielen.

Wir laden alle ein, sich einzubringen, Ideen weiterzuentwickeln und gemeinsam zu gestalten.

Ziel ist es, den Alltag konkret zu verbessern – mit verlässlicher Infrastruktur, bezahlbaren Angeboten und einer Politik, die sich an den Menschen orientiert.

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